Parks und Grünanlagen

Meerane eine grüne Stadt


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Meerane ist nicht nur eine Stadt im Grünen, sondern eine grüne Stadt. Es gibt zahlreiche Wald- und Parkanlagen, die einen Grüngürtel bilden und bis in die Stadt hinein reichen. Die Anlage mehrerer großer Parks sind dem Meeraner Carl Wilhelm Wunderlich (1839 1893) zu verdanken.



Der erfolgreiche Unternehmer hinterließ nach seinem Tod sein Vermögen der Stadt mit der Auflage, Parkanlagen zu schaffen. Im Sinne des Stifters sollten diese der Erholung der Stadtbevölkerung dienen. Der größte und schönste Park im Westteil der Stadt trägt heute seinen Namen. Im Wilhelm-Wunderlich-Park laden romantische Waldwege zu langen Spaziergängen ein.
Die Schutzhütte am Ententeich und die Wunderlich-Ehrung im Herzen des Parks sind beliebte Ziele. Die Wunderlich Ehrung ist eine gärtnerische Anlage im englischen Stil mit dem Wunderlich-Denkmal aus bayrischem Muschelkalk, Wasserbecken und Wasserkunstanlage. Sie wurde 1909 von der Meeraner Bürgerschaft errichtet.
Mit den Anpflanzungen für den Park, der sich heute auf 31,8 Hektar erstreckt, wurde 1895 begonnen. Mit Wiesenflächen, Teichanlage und einer intensiv gestalteten Pflanzfläche ist der Wunderlich-Park ein typisches Beispiel für die Gestaltung eines Stadtparkes zum Ausgang des 19. Jahrhunderts.


Die Mittelberganlagen wurden 1903 durch den Verschönerungsverein angelegt und später ebenfalls durch die Wilhelm-Wunderlich-Stiftung erweitert.


Die älteste Waldpark-Anlage von Meerane ist der Annapark im Südosten der Stadt. Die Anlage bestand bereits als Bauerngehölz, als der Meeraner Verschönerungsverein hier um 1870 Wege anlegte. Ab 1895 erfolgte der Ankauf der Anlage durch die Wilhelm-Wunderlich-Stiftung und es wurden weitere Pflanzungen vorgenommen.


Der Schillerpark, zirka 10 Hektar groß,
entstand 1905 anlässlich der Hundertjahrfeier
von Schillers Todestages.
Der Verschönerungsverein legte die Anlage an, die auch eine ältere Anlage von 1889/90 mit großem Mittelplatz einbezog.
1906 wurde hier ein Schillerstein errichtet.

Die Merzenberganlage ist mit über 21 Hektar die zweitgrößte in der Stadt. Sie liegt oberhalb des Schützenplatzes und verläuft in einem schmalen Streifen in nordöstlicher Richtung. Die gesamte Anlage ist eine gemischte Laubholzpflanzung.
Die mit Hilfe der Wilhelm-Wunderlich-Stiftung geschaffenen Parks, ergänzt durch weitere Grünanlagen, dienen heute, wie vom Stifter vor über 100 Jahren beabsichtigt, der Erholung der Meeraner Einwohner. Der Wilhelm-Wunderlich-Park lädt jedes Jahr zu einer Reihe von Veranstaltungen ein.

Von 1994 bis 2005 entstand ein ganz besonderer Wald im Gewerbegebiet Südwest. Durch Baumspenden von Meeraner Bürgern, die hier bei den verschiedensten Anlässen wie Trauungen, Jubiläums-Geburtstagen oder der Geburt eines Kindes einen Baum pflanzen, wuchs der ""Hochzeitswald Meerane". Diese Tradition wurde im neuen "Hochzeitswald am Westweg" fortgesetzt, und seit 2009 entsteht in der Crotenlaide der "Meeraner Meerchenwald".

Das Gornzigtal ist ein naturbelassenes Tal, das sich von der Crotenlaider Straße bis zum Marksteig, der zur Gemeinde Schönberg führt, erstreckt und an den Schillerpark im Norden der Stadt grenzt. Bereits 1545 wird in einer Überlieferung vom Gornzigtal berichtet. Das Kulturerbe wurde durch Maßnahmen erhalten und weiterentwickelt. Der Wanderer findet in dem flachen Kerbtal, von 100 bis 150 Jahre alten Buchmischwald eingeschlossen, seltene Pflanzen und Gewächse, heimische Tiere sowie 82 nachgewiesene Vogelarten. Viele Wanderer und Spaziergänger besuchen das Gornzigtal und auch der Gondelteich ist ein beliebtes Ausflugsziel.