IBUg 2007 – Das Graffiti-Kunst- und Kulturereignis des Sommers
Vom 1. Juli bis 2. September 2007 findet auf dem Gelände der ehemaligen IFA-Hallen in Meerane wieder das Projekt „IBUg – Industriebrachenumgestaltung“ statt.
Zwei Monate lang nutzen zahlreiche nationale und internationale Künstler die alte, industrielle Architektur, um dieser mit Malerei und Installationen ein neues Gesicht zu geben.
Teilnehmer sind unter anderem der Meeraner Künstler Tasso mit seiner Gruppe MA'Claim, aber auch Loomit aus München, Rok2 aus Innsbruck und viele weitere. Der Regensburger Graffiti-Künstler „enil one“ machte am 1. und 2. Juli den Anfang, informiert Thomas Dietze, der gemeinsam mit weiteren Mitstreitern das Projekt vor Ort betreut. In den nächsten Wochen werden ständig neue Graffiti-Künstler einige Tage in Meerane arbeiten.
Ziel der Veranstaltung ist es, Graffiti und Installationen unter Einbeziehung der vorhandenen Architektur einem großen Publikum näher zu bringen und als eigenständige Kunstform zu etablieren. „Deshalb suchen wir insbesondere flexible Leute, die sich den vorhanden Raum ansehen und dann Ideen entwickeln, Künstler, die mit der vorhandenen Architektur spielen“, erklärt Tasso.
Den industriellen Anlagen, die dem Verfall preisgegeben sind, soll noch einmal neues Leben eingehaucht und damit auch das Bewusstsein der Bevölkerung für Kunst, Kultur und Architektur geschärft werden, informiert Thomas Dietze.
Damit sich Interessierte selbst ein Bild von der Verwandlung der Industriebrachen machen können, lädt die IBUg schon jetzt am 1. und 2. September 2007 zu den Tagen der offenen Tür ein.
Unterstützung erhält das Projekt auch vom Meeraner Kunstverein. Galerieleiterin Barbara Zückmantel ist auf der Suche nach geeigneten Ausstellungsmöglichkeiten für Leinwände, die von den Künstlern im Rahmen des Projektes gestaltet werden.
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