Aktuelles (09.07.2007)

 

Unsere Sprachreise nach Wales – ein unvergessliches Erlebnis

Sabrina King und Julia Beyer aus der Klasse 7a der Tännicht-Mittelschule Meerane berichten:

„Voller Spannung fieberten wir dem 16. Juni 2007 entgegen. An diesem Tag starteten für eine Woche 45 Schüler und Schülerinnen sowie drei Lehrer aus der Tännichtschule und der Hirschgrundschule Meerane sowie der Franz-Mehring-Schule Waldenburg auf große Fahrt an die Südküste von Wales. Nach ca. 12 Stunden Busfahrt erreichten wir die Fähre auf französischem Boden in Calais. Die Überfahrt dauerte 1 ½ Stunde. Es war sehr aufregend, vor allem den Sonnenaufgang über den Kreidefelsen von Dover zu beobachten.

Unsere Busfahrer ermöglichten uns bereits auf der Hinfahrt eine kurze Stippvisite in London und eine „Mini-Sightseeing-Tour“ in Windsor – dem Ort, indem sich das Schloss der königlichen Familie befindet.
Alle warteten gespannt auf den Empfang durch die englischen Gastfamilien, die uns am frühen Nachmittag abholten. Bei so manchem von uns war die Zunge wie eingefroren, als es um die Anwendung der englischen Sprache ging.
Einen kurzen Ausflug zum Meer konnte uns aber vorher keiner verwehren. Vor unseren Augen bot sich das Panorama einer fantastischen Landschaft.

Von Montag bis Mittwoch, jeweils 5 Stunden täglich, wurden wir von englischen Lehrern unterrichtet. Dabei fanden viele praktische Übungen statt, u. a. hatten wir Aufgabenstellungen in einer Markthalle zu absolvieren. Jede Gruppe sollte mehrfach Kontakt zu den Passanten aufnehmen und typische Gegebenheiten in Erfahrung bringen. Natürlich alles in englischer Sprache – eine Herausforderung , vor allem auch die sich anschließende Präsentation.
Am vierten Tag überreichten die englischen Lehrer jedem von uns ein „Sprachdiplom“. Darauf sind wir sehr stolz.

Nach der Schule standen vielfältige Aktivitäten auf dem Programm. Gower, ein malerisches Dorf an der rauen Atlantikküste, lud uns zu einer Wattwanderung ein. Es war für alle das erste Mal, die Ausmaße von Ebbe und Flut in derartigen Dimensionen zu sehen. Das Wasser zog sich bis zu 600 m zurück. Dadurch erblickten wir die verschiedensten Meerestiere.
Cardiff, die walisische Hauptstadt sowie das „open-air“ Freilandmuseum, welches die typische Lebensweise der Waliser zeigte, waren ebenso eine Reise wert. Bei einer „Shopping-Tour“ in Swansea auf eigene Faust waren unsere Englischkenntnisse erneut gefragt, schließlich wollten wir ein paar Englische Pfund umsetzen. Vorsicht war jedoch dabei geboten, denn alles war sehr teuer.

Der letzte Tag begann sehr zeitig. Kein Problem für uns, alle freuten sich auf den Trip nach London. Viele berühmte Sehenswürdigkeiten wie der Tower, die Tower Bridge, der Buckingham Palace, Houses of Parliament oder Westminster Abbey sind allen noch in guter Erinnerung. Jeder fand auch seinen Favoriten im Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud's und nahm „persönlichen Kontakt“ mit ihm auf.
Leider war die Zeit in London viel zu kurz, gegen 20 Uhr starteten wir ab Greenwich Richtung Heimat. Dank unserer Lehrerinnen wird jedoch die Möglichkeit bestehen, die Metropole London während unserer Schulzeit erneut und intensiver zu erkunden.

Für die rundum gelungene Sprachreise möchten wir im Namen aller Schülerinnen und Schüler Frau Steinbach, Frau Sonntag und Frau Kästner herzlich danken.“

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