Aktuelles (15.08.2007)

 


Viel Neues im SENIORA Bürgerheim

Gebäude saniert, Garten umgestaltet, Senioren-PC für Bewohner

Im Alten- und Pflegeheim „Bürgerheim“ der SENIORA in der Robert-Baum-Straße hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. Das "Bürgerheim", in dem insgesamt 42 Pflegeplätze in 1- und 2-Bett-Zimmern zur Verfügung stehen, wurde durch einen Anbau erweitert und saniert, der Garten umgestaltet und neu angelegt.

Vor drei Jahren begannen die Umbauarbeiten mit dem Anbau, in dem sich heute der vergrößerte Speisesaal sowie Verwaltung sräume befinden, informiert Angelika Ursel, Geschäftsführerin der SENIORA, Eigenbetrieb der Stadt Meerane. „Es wurden die Heizungsanlage sowie alle Fenster des Bürgerheims erneuert, die Fassade des gesamten Hauses und es wurde mit einer Rettungstreppe zum Parkplatz ein zweiter Fluchtweg errichtet“, zählt sie auf.

Natürlich wurde auch im Haus und in den Bewohnerzimmern vorgerichtet. Die Böden im gesamten Haus sind neu, alle 32 Bewohnerzimmer wurden komplett vorgerichtet und im Erdgeschoss eine neue Bewohnerdusche gebaut. Die übrigen Bäder waren bereits im Jahr 1999 erneuert worden. Für die Bewohner und auch für die Mitarbeiter haben sich die Bedingungen dadurch sehr verbessert, so Angelika Ursel. Im Jahr 2006 wurde weiterhin die Brandmeldeanlage komplett erneuert.

Auch der Garten des „Bürgerheims“ hat sein Gesicht verändert. Im vergangenen Jahr wurde ein Weg, bzw. eine rollstuhlgerechte Rampe gebaut, durch die nun auch Bewohner im Rollstuhl bzw. mit einem Rollator unkompliziert bis zur Sitzecke im Rondell des Gartens gelangen können. Der Weg beginnt direkt am Haus und führt barrierefrei bis in den Garten, erklärt Angelika Ursel. Von den Bewohnern wird dies sehr gut angenommen, denn vorher war es für Gehbehinderte schwer, in den unteren Teil des Gartens zu gelangen. Die Beete zwischen den Wegen wurden neu angelegt. Die Fachbereichsleiterin Umwelt der Stadtverwaltung , Erdmute Stäuber, gab hier Unterstützung bei der Bepflanzung. Ein Gartenhaus mit einer Sitzgelegenheit entstand ebenfalls im Zuge dieser Arbeiten, ein beliebtes Ziel eines kleinen Spaziergangs der Senioren. Doch auch in diesem Jahr gehen die Arbeiten im Garten weiter. Die Außenterrasse mit der Pergola wurde umgestaltet und im Juli wurde der Gartenteich fertig gestellt, in dem bereits einige Goldfische zu Hause sind.
Doch die Attraktion im Garten sind zweifellos die beiden Häschen, die vor drei Monaten aus dem Tierheim Langenberg ins „Bürgerheim“ gekommen sind und hier in eine „Hasenvilla“ einziehen konnten. „Die Beiden sind Konkurrenz für Hauskater Max“, schmunzelt Angelika Ursel. Für die Namen der zwei Langohren konnten die Bewohner Vorschläge abgeben – die Namenstaufe steht jedoch noch aus.

Im „Bürgerheim“ wird ebenfalls weiter modernisiert. Derzeit werden der Schwesternnotruf und die Telefonanlage komplett erneuert. In jedem Bewohnerzimmer steht dann ein Telefonanschluss zur Verfügung, informiert die SENIORA-Geschäftsführerin. Bis spätestens September soll dies abgeschlossen sein

Im Herbst 2007 geht es dann mit dem Eingangsbereich des „Bürgerheims“ weiter. Die bisherige Treppe mit der kleinen Rampe wird durch eine große Rampe, die sich über den gesamten Eingangsbereich erstreckt, ersetzt. Dieser Vorbereich wird überdacht und eine automatische Türanlage installiert. Bisher war der Zugang insbesondere für Rollstuhlfahrer schwierig, das wird bald der Vergangenheit angehören. Angelika Ursel: „Nach der Umgestaltung des Eingangsbereiches ist das Haus komplett saniert. Dann sind vorerst alle geplanten baulichen Veränderungen abgeschlossen.“

Doch nicht nur im „Bürgerheim“ und im Garten ist vieles neu, auch bei den Angeboten für die Bewohner versucht Angelika Ursel, immer etwas Neues zu bieten. Die Bewohner sollen sich wohl und im „Bürgerheim“ zu Hause fühlen, aber auch fit bleiben. Neben den täglichen Ergotherapieangeboten gibt es Gedächtnistraining und Seniorensport und einmal im Monat wird Heimfest gefeiert.
Ganz neu ist der Seniorencomputer, der jetzt zur Verfügung steht. Mit diesem Computer gelangen die Bewohner auf eine spezielle Plattform mit Angeboten, die auf Senioren zugeschnitten sind. Spiele und Rätsel oder Senioren-Nachrichten gehören dazu. Bildschirm und Tastatur sind seniorengerecht mit großen Buchstaben, doch die Tastatur wird weniger gebraucht, da der Bildschirm über Berührung interaktiv arbeitet.
Die Spiele und Rätsel passen sich z.B. der Geschwindigkeit des Spielers an. Derzeit steht der Computer im Therapiebereich, doch im Prinzip kann er in jedem Bewohnerzimmer angeschlossen werden. Nutzen können die Bewohner den Senioren-PC allein oder mit Unterstützung durch das Pflegepersonal, ganz nach Wunsch.

Foto: Erich Raschke ist seit Anfang Januar 2007 im „Bürgerheim“ zu Hause. Der 95-Jährige ist noch sehr fit und hat sich auch mit dem Senioren-PC bereits „angefreundet“. Im Bild mit der Geschäftsführerin der SENIORA, Angelika Ursel.


<< zurück