Vereinsjubiläum mit „Tag der offenen Tür“ gefeiert
15 Jahre „Verein der Freunde und Förderer der Schule für geistig Behinderte e.V.“
Mit viel Musik, vielen Spielen und vielen Gästen, die zwei Stelzenläufer am Schuleingang begrüßten, wurde am 22. September 2007 ein „Tag der offenen Tür“ in der Förderschule für geistig Behinderte Dr.-Päßler gefeiert. Anlass war das 15-jährige Jubiläum des Fördervereins „Verein der Freunde und Förderer der Schule für geistig Behinderte e.V.“.
Vor dem offiziellen Beginn hatte der Verein zu einem kleinen Festempfang eingeladen, der mit einem Programm von Schülern der Schule umrahmt wurde. Mit großem Eifer waren die Kinder und Jugendlichen dabei. Lieder, Gedichte und Tänze wurden präsentiert und auch einige Intrumentalsolisten stellten sich mit Trompete oder Flöte vor. Das Publikum dankte mit viel Beifall.
Der Vorsitzende des Vereins Andreas Riese begrüßte die Gäste, darunter Bürgermeister Prof. Dr. Lothar Ungerer. „15 Jahre Förderverein, das heißt 15 Jahre Engagement für unsere Schüler, oft im Stillen, im Ehrenamt, verbunden mit viel Zeitaufwand, und 15 Jahre Unterstützung der Schule bei verschiedenen Projekten und Veranstaltungen“, sagte Andreas Riese. Er hob insbesondere die Spendensammlung für einen gebrauchten Kleinbus hervor, der seit 2002 die Mobilität der Schüler erheblich verbessert hat und der jetzt durch einen Nachfolger ersetzt werden muss. Für die Umsetzung des neuen Schulprogramms mit Ganztagsangebot hat der Förderverein, der derzeit 60 Mitglieder vereint, insgesamt 8000 Euro zur Verfügung gestellt, informierte Riese. Er dankte allen, die sich im Verein und für den Verein engagieren, den Vereinsmitgliedern, der Stadt Meerane und Bürgermeister Prof. Ungerer, Frau Päßler und allen Sponsoren.
Bürgermeister Prof. Ungerer lobte in seinem Grußwort die hervorragende Arbeit der Schule und des Fördervereins. „Die Förderschule für geistig Behinderte ist eine Bereicherung für unsere Stadt“, sagte der Bürgermeister.
Ina Kamerknecht, die amtierende Schulleiterin, sprach zum Abschluss zu den Gästen und dankte dem Förderverein für seine langjährige Unterstützung der Schule. Gemeinsam mit Heidrun Musch, der Leiterin der Heilpädagogischen Kindertagesstätte, und Ina Kamerknecht, sah sich Bürgermeister Prof. Ungerer die Räume der Kindertagesstätte an, die sich im gleichen Gebäude befindet. Wie Ina Kamerknecht informierte, wollen Förderschule und Kindereinrichtung künftig noch enger zusammenarbeiten. Bereits jetzt werden zum Beispiel Schwimmhalle oder Snoezelenraum gemeinsam genutzt. Derzeit werden hier 13 Kinder aus dem gesamten Landkreis betreut.
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