Matthias Stein wurde 1954 in Freiberg geboren und studierte an der Hochschule für Kunst und Design Halle – Burg Giebichenstein. Seit 1986 ist er freischaffend als Maler und Grafiker tätig. Er ist Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund, Gründungsmitglied der Produzentengalerie „Laterne“, Chemnitz, und Mitbegründer des Projektes „Turmgalerie im Schloss Augustusburg“. Verhaltene Farbigkeit, verschiedene Materialien und einfache Dinge als Motiv fügen sich in seine Strukturbilder ein. Geschlossene und diffuse Flächen kontrastieren mit Bewegungsmotiven. Der Chemnitzer Kunstwissenschaftler Dr. Werner Ballarin, der Matthias Stein in den 80er Jahren kennenlernte, schreibt im Vorwort des Ausstellungskataloges über die Arbeiten, die der Künstler bereits 1991 in einer Ausstellung der wiedergegründeten Chemnitzer Kunsthütte, in der Ausstellung der „Künstlergruppe Laterne“ vorstellte: „Das Figürliche war gänzlich verschwunden. Statt dessen sah man ungegenständliche Tafelbilder, die durch das Beimischen von Sand und Asche eine suggestive Materialität gewonnen hatten und zugleich durch in sie verwobene geheimnisvolle Zeichen in die Sphäre des Geistigen gehoben wurden. Kontemplative Stille forderten diese gedämpft-farbenen, in sensiblen Grau- und Erdtönen langsam vorbeiwehenden Gemälde. Und wäre der Titel ‚Wind, Sand und Sterne‘ nicht schon durch Antoine de Saint-Exupéry besetzt, hätte man damit treffend den Charakter seiner Arbeiten umreißen können.“
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