Aquarelle, Holzschnitte und Collagen stellte die Chemnitzer Künstlerin Renate Rieß in der neuen Ausstellung in der Galerie ART IN vor. „Erlebte Natur“ – unter diesem Thema fasst sie ihre Arbeiten zusammen. Zur Vernissage am 21. Mai 2008 stellte Renate Rieß dem Publikum ihre Arbeit in einem Künstlergespräch mit der Galerieleiterin Barbara Zückmantel selbst vor. Der Braunschweiger Maler und Grafiker Wolfgang Hau lernte Renate Rieß auf einer internationalen Künstlerwoche in Lüben, Niedersachsen, kennen und beschreibt sie so: „Das war im Sommer 1993. Die Renate Rieß fiel mir auf, weil sie nicht auffiel. Das heißt, tagsüber war sie vor Tau und Tag, weit vor dem gemeinsamen Frühstück ‚in der Landschaft'. Meist hatte sie schon eine Reihe Motive skizziert oder ein Aquarell bereits fertig gemalt... Sie ging fast immer allein – beim Arbeiten war sie kein Gruppenmensch – aber in der ‚Freizeit' dann – abends – da war es genau umgekehrt. Sie fühlte sich wohl, mit anderen zusammen zu sein, ihre Fröhlichkeit war ansteckend. Sie, die Fleißigste von allen, sprach selten über ihre Arbeiten, hielt ihre Mappe aber auch nicht verschlossen. Sie konnte herrlich von der Landschaft schwärmen – hatte für Tage schon Motive im Skizzenbuch gespeichert, die sie diszipliniert abarbeitete...“ Sie versank förmlich im Aquarell, malte sich hinein, malte mit einer unglaublichen Hingabe und Intensität, so Wolfgang Hau.
Die Arbeiten von Renate Rieß sind bis zum 13. Juli 2008 in der Galerie ART IN zu sehen. Geöffnet ist die Galerie, Marienstraße 22, Dienstag bis Donnerstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. |
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| Die Arbeiten von Renate Rieß sind bis zum 13. Juli 2008 in der Galerie ART IN zu sehen. | Galerieleiterin Barbara Zückmantel (li.) im Gespräch mit der Künstlerin. |