Aktuelles (23.09.2008)

 

13 Jahre Städtepartnerschaftstreffen der Parkinson Regionalgruppen Meerane und Lörrach in Bad Bellingen

Bereits seit 13 Jahren sind die Parkinson Regionalgruppen Meerane und Lörrach freundschaftlich verbunden. Regelmäßig treffen sich die Gruppen abwechselnd in den beiden Städten. Steht ein Treffen in Meerane an, nimmt sich auch Bürgermeister Prof. Dr. Lothar Ungerer immer Zeit, die Gäste aus der Partnerstadt zu begrüßen. Zur Leiterin der Meeraner Gruppe, Frau Monika Streckenbach, besteht seit vielen Jahren ein sehr guter Kontakt.

In diesem Jahr machten sich die Meeraner wieder auf die Reise. Vor wenigen Tagen – vom 11. bis 14. September 2008 - trafen sich die Mitglieder der Gruppen mit ihren Angehörigen zum diesjährigen Städtepartnerschaftstreffen in Bad Bellingen im Quellenhof.
„Freudige Erwartung herrschte bei den Lörrachern, die frühzeitig angereist waren, um die Freunde aus Meerane zu empfangen. Schon bald nach der Ankunft der Meeraner Selbsthilfegruppe sah man überall im Garten des Hotels kleine Gruppen im angeregten Gespräch“, berichtet Doris Möckel von der Regionalgruppe Meerane. Bei den jährlichen Treffen gibt es immer viel zu erzählen und zu berichten, denn die meisten Freundschaften bestehen bereits seit dem ersten Zusammentreffen vor 13 Jahren.
Das Motto für das diesjährige Treffen – herausgegeben vom Leiter der Lörracher Regionalgruppe Rolf Wagner - hieß „Im Mittelpunkt steht die Begegnung“. Dieses Motto durchzog die vier Tage des Treffens mit den vielfältigen Veranstaltungen. So stand z.B. ein Ausflug durch den Kaiserstuhl nach Ihringen inklusive einer Fahrt im „Buckelbus“ zum Gasthaus Lenzenberg, von dem sich eine herrliche Aussicht über die Weinterrassen des Kaiserstuhls bot, auf dem Programm. Bei einer abendlichen Diaschau wurde an die Treffen der vergangenen Jahre erinnert und in vielen Gesprächen tauschten die Mitglieder beider Gruppen ihre Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit aus. „Trotz aller Freude über das Beisammensein müssen wir immer wieder feststellen, dass viele alte Freunde aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Gruppenveranstaltungen teilnehmen können oder sogar schon verstorben sind. Gerade bei der Krankheit Parkinson ist es wichtig, dass man nicht allein ist, sondern von einer Gruppe geschützt wird. Gemeinsame Unternehmen stärken den Zusammenhalt und helfen, die Beschwerden zu ertragen. Darum sind die Parkisonkranken so dankbar für jede Unternehmung, die im Kreis ihrer Leidensgenossen durchgeführt wird. Dabei können sie die Krankheit für ein paar Stunden vergessen“, berichtet Doris Möckel. Dies zeigte sich z.B. am Abschlussabend. „Soviel gelacht wurde lange nicht“, erinnert sie sich.

Beim Abschied gab es dann auch einige Tränen. Doch die Meeraner und Lörracher gingen nicht ohne ein Versprechen auseinander: „Im nächsten Jahr in Meerane sehen wir uns wieder!“

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