Musik macht fröhlich - Jahreskonzert der Musikschule Fröhlich in der Stadthalle
Zu ihrem Jahreskonzert hatte die Musikschule Fröhlich am 16. Mai 2009 in die Stadthalle Meerane eingeladen. „In einem fast dreistündigen Programm zeigten 150 Schüler im Alter von 3 bis 45 Jahren in beeindruckender Vielfalt, was sie musikalisch gelernt haben. Das Konzert war sehr abwechslungsreich und gelungen. Die beliebten Moderatoren Andreas Turowski und Thomas Schröter sorgten mit ihren humorvollen Einlagen zwischen den Darbietungen für allgemeine Heiterkeit bei den Zuschauern und Mitwirkenden“, erzählt Gitta Kramer von der Musikschule Fröhlich.
Im ersten Teil des Konzertes konnten sich nach dem „Melodika-Rock“ die Anfänger über ebenso viel Beifall erfreuen wie die jüngeren Akkordeonisten mit der „Jugendliebe“ oder der Orchesternachwuchs, der mit dem Lied „Lemmon tree“ für Stimmung sorgte. Und als zum Abschluss des Vorprogramms das „Allemanische Volkslied“ erklang, ließ sich das Publikum im fast voll besetzten Werner-Bochmann-Saal nicht lange bitten und schunkelte mit.
Im Anschluss sorgte die Schar der Musikunde-Schüler mit ihrer musikalischen Reise durch das Weltall für einen schwungvollen Auftakt bei der Vorstellung des frühmusikalischen Unterrichtsprogramms. Die gelungene Darbietung ihrer „Pausengymnastik“ waren für alle Anwesenden ein fröhlicher Augen- und Ohrenschmaus, so Gitta Kramer.
In einer Besetzung mit über 45 Schülern bot das Akkordeonorchester „Akkappella“ eine großartige Vorstellung im 2. Teil des Jahreskonzertes. Die Musiker zeigten, dass Akkordeonklänge alles andere als bloß Musik für die ältere Generation sind. Der bunte Strauß an Melodien und Liedern umfasste eine Vielzahl musikalischer Richtungen.
Nach einem schwungvollen „Robbie-Willams-Medley“ erklangen die wunderbaren Melodien aus der „Fabelhaften Welt der Amelie“ (zum Teil selbst arrangiert).
Die Orchestermitglieder flanierten mit der „Olsenbande“, den „Herzbuben“ und „James Bond“ durch den Saal. Die selbstgebauten Kulissen und erdachten Einlagen sorgten dafür, dass das Konzert nicht langweilig wurde Mit dem Wunsch auf Zugabe bedankte sich das begeisterte Publikum, als ein Double der „Commedian Harmonists“ die gesangliche Darbietung des „Kleinen grünen Kaktus“ zum Besten gab.
„Evita“, gesungen von Laura Keil, sorgte für einen Höhepunkt, ebenso wie das Finale zum Abschluss, bei dem alle 150 Schüler gemeinsam musizierten.
Gitta Kramer (Foto links): „Die 45 Musiker aus dem Orchester Akkappella spielen in der Mehrheit Akkordeon. Zusätzlich geben dem ungewöhnlichen Klangkörper Instrumente wie Keyboard, Gitarre und Violine eine ganz besondere Note. Die jungen Musiker wollen zeigen, dass man mit dem Akkordeon moderne Musik machen kann. Dieses ungewöhnlich vielseitige Instrument hat völlig zu Unrecht so ein angestaubtes Volksmusik-Image.“ |