Aktuelles (20.05.2009)

 

Stadt Meerane als Klimaschutzkommune ausgezeichnet

Die Stadt Meerane beteiligte sich im Jahre 2008 am bundesweiten Wettbewerb der Deutschen Umwelthilfe für Gemeinden und Städte zum Klimaschutz. Bundesweit erreichte die Stadt Meerane Rang 34 und im Freistaat Sachsen Rang 2. Als Ausdruck einer erfolgreichen lokalen Klimaschutzpolitik ist die Stadt Meerane als Klimaschutzkommune zertifiziert, was durch das Logo der Deutschen Umwelthilfe zum Ausdruck kommt.

In den vergangenen Jahren wurde weltweit eindringlich vor Augen geführt, was aufgrund der Erkenntnisse der Klimaforschung seit langem bekannt ist: Wenn eine gefährliche Störung des globalen Klimasystems mit unabsehbaren Folgen für die Ökosysteme der Erde und für die Lebensgrundlagen der Menschheit verhindert werden soll, muss auf allen Ebenen und in allen Bereichen schnell und entschlossen gehandelt werden. Im Blickpunkt steht eine Minderung der klimaschädlichen CO 2 -Emissionen.

Die Reduzierung des CO 2-Ausstoßes soll insbesondere durch folgende Strategien erreicht werden:
• die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien,
• den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung und Abwärmenutzung,
• die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, insbesondere durch die energetische Sanierung des Gebäudebestands,
• die Senkung des Energieverbrauchs und der CO 2-Emissionen der öffentlichen Gebäude und
• die Umsetzung von Vorhaben zur Minderung der verkehrlichen CO 2-Emissionen.

Für Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer gehört der Ausbau der erneuerbaren Energien heute – neben der Steigerung der Energieeffizienz – zu den wichtigsten energiepolitischen Zielen. Die wesentlichen Gründe hierfür sind, dass erneuerbare Energien
• einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten,
• nicht erneuerbare Ressourcen schonen,
• die Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren,
• positive Impulse für die inländische Wirtschaft und Beschäftigung geben.

Die Stadt Meerane fördert die erneuerbaren Energien seit vielen Jahren. In den Jahren 2004 und 2006 gingen die Solarparkanlagen I und II ans Netz. Darüber hinaus werden gegenwärtig weitere Optionen zum Ausbau der erneuerbaren Energien geprüft und vorbereitet, so z. B. ein Biokraftwerk.
 

Die Solarparks I und II im Wirtschaftszentrum Meerane und entlang des Lärmschutzschutzwalls an der Autobahn A4.

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