Aktuelles (16.06.2009)

 

Neuauflage des Gößnitzer Dreieckrennens
Meeraner Gerold Wolcke nimmt Siegerpokal mit nach Hause
 

Die Neuauflage des historischen Gößnitzer Dreieckrennens lockte am 14. Juni 2009 viele Oldtimerfans, Technikfreunde und Schaulustige nach Gößnitz. In den Jahren 1926 bis 1928 wurden die heute legendären Gößnitzer Dreieckrennen gefahren, der Kultur- und Heimatverein Ponitz und der Förderverein Heimatmuseum Gößnitz organisierten nun eine Erinnerungsfahrt, die zum Teil auch über die historische Strecke führte. Fast 100 Fahrer kamen mit ihren Maschinen - die ältesten aus der Zeit der Gößnitzer Dreieckrennen - nach Gößnitz.
Startpunkt war der Freiheitsplatz, wo der Gößnitzer Bürgermeister Wolfgang Scholz und sein Amtskollege aus Meerane, Professor Dr. Lothar Ungerer, die Fahrer auf die Strecke schickten. Diese selbst war nur 9,5 Kilometer lang, doch es ging auch nicht um die schnellste Zeit, vielmehr standen das Erscheinungsbild von Motorrad und Fahrer im Vordergrund. Das sollte möglichst so nah an den historischen Rennen wie möglich sein.
Den 1. Preis für das Rennen 1928 holte Gerold Wolcke von den Oldtimerfreunden Meerane-Glauchau, dem Bürgermeister Professor Dr. Ungerer herzlich gratulierte. Die beiden anderen Pokale gingen an Frank Schellenberg (für das Rennen 1927) und an Horst Landmann (für das Rennen 1926). Preise gab es auch für den ältesten Teilnehmer, den 77-jährigen Werner Porzig aus Ehrenhain, und den jüngsten Teilnehmer, den 2-jährigen Eric Beyer. Den Preis für das beste Gesamterscheinungsbild nahm Peter Präß mit nach Hause. "Ich habe mir viel Mühe gegeben, die Zeit um 1928 darzustellen", sagte er. Bürgermeister Wolfgang Scholz, der gemeinsam mit Bürgermeister Professor Dr. Ungerer die Siegerehrung vornahm, dankte den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung: "Es war ein schöner Tag heute in Gößnitz. Wir haben viele tolle Motorräder gesehen, eine prima Sache, herzlichen Dank", sagte er. Dem schloss sich Professor Dr. Ungerer an, der sich natürlich besonders über das gute Abschneiden der Meeraner Oldtimerfreunde freute.

Start der Erinnerungsfahrt auf dem Gößnitzer Freiheitsplatz
Wolfgang Scholz, Bürgermeister der Stadt Gößnitz, und Professor Dr. Lothar Ungerer, Bürgermeister der Stadt Meerane, winkten die Fahrer auf die Strecke.  
 
Gerold Wolcke von den Oldtimerfreunden Meerane-Glauchau holte sich einen der begehrten Pokale. Er erhielt den 1. Preis für das 3. Rennen 1928. Mit ihm freuten sich der Meeraner Landtagsabgeordnete Dr. Jürgen Martens (li.) und Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer. Gerold Wolcke auf seiner Ardie 500, Baujahr 1929. Vom Oldtimerverein Glauchau-Meerane waren weitere 6 Teilnehmer in Gößnitz dabei.
Der älteste Teilnehmer war der 77-jährige Werner Porzig (li.) aus Ehrenhain, der den Preis des ADAC erhielt. Dem jüngsten Teilnehmer - dem 2-jährigen Eric Beyer - überreichten Professor Dr.Ungerer (li.) und Wolfgang Scholz (re.) einen Sonderpreis. Auch zur Siegerehrung am Nachmittag fanden sich viele Schaulustige auf dem Freiheitsplatz in Gößnitz ein.
Den Preis für das beste Gesamterscheinungsbild holte sich Peter Präß. Er kam mit einer "Puch S4", Baujahr 1936, nach Gößnitz. Für die drei Jurymitglieder Gilbert Rudolph, Wolfgang Doberitzsch und Christian Bujack gab es ein großes Dankeschön der Organisatoren.
Gruppenbild mit allen Siegern, den Jurymitgliedern und Organisatoren und den Bürgermeistern aus Gößnitz und Meerane.
Nach dem Rennen war Zeit zum Schauen und Fachsimpeln. Am Stand der Stadt Meerane auf dem Freiheitsplatz.

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