„Licht an“ in der ehemaligen Meeraner "Lampenschirmfabrik"
Projekt Industriebrachenumgestaltung (IBUg) hat Domizil für Workshop und Ausstellung gefunden
Was im Jahr 2006 als Experiment begann, findet nun bereits zum vierten Mal in unserer Stadt statt: Beim Projekt Industriebrachenumgestaltung (IBUg) gestalten nationale und internationale Graffiti- und Street-Art-Künstler leere Fabrikhallen zu einem Gesamtkunstwerk um.
In diesem Jahr wird sich die IBUg dem ehemaligen VEB Leuchtenbau in der Poststraße annehmen und im alten Industriegemäuer sprichwörtlich das Licht angehen lassen, informiert Maria Bühner vom Organisationsteam der IBUg.
„Graffiti, Street-Art und Installationen sind dabei die künstlerischen Ausdrucksformen - ihre Macher kommen aus Deutschland und Europa. Zu ihnen gehören beispielsweise der Hamburger STUKA, der Brite Rough oder emil one, allesamt Größen der Szene, die es verstehen, mit den noch vorhandenen Gegebenheiten - wie alten Installationen, Maschinenteilen, Kabelsträngen, Fenstern und der ungewöhnlichen Architektur - zu spielen und zu experimentieren“, sagt der Meeraner Graffiti-Künstler Tasso, der als kreativer Kopf hinter der IBUg steht.
Ab Mitte August werden er und befreundete Künstler der ehemaligen Lampenschirmfabrik noch einmal neues Leben einhauchen und das Ergebnis der rund 14-tägigen Verwandlung in einer großen Vernissage am 28., 29. und 30. August 2009 der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Das Ziel ist dabei, das Bewusstsein der Besucher für eine Symbiose von Kunst, Kultur und Architektur zu schärfen und Verständnis für alternative Ausdrucksformen zu wecken.
Über die IBUg
Die IBUg2009 ist ein Urban Culture Event mit der Zielsetzung, Graffiti, Street-Art und Installationen einem breitem Publikum näher zu bringen und als eigenständige Kunstform zu etablieren. Die IBUg2009 stellt für die beteiligten Künstler ein einzigartiges Forum der künstlerischen Arbeit und der Präsentation ihres Schaffens dar. Die Förderung von Kunst und Kultur - insbesondere der Urban Art - ist eines der wichtigsten Ziele der IBUg. Neue Stile sollen in der freien künstlerischen Arbeit entwickelt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werde.
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