Aktuelles (12.11.2009)

 

Interkommunale Zusammenarbeit unter Dach und Fach: Landesdirektion Chemnitz genehmigt Fördermittel für das Länderübergreifende Regionale Entwicklungs- und Handlungskonzept „terra plisnensis“

Mit Zuwendungsbescheid vom 11.11.2009 bewilligte die Landesdirektion Chemnitz den Förderantrag der sächsischen Kommunen Crimmitschau, Meerane, Neukirchen/Pleiße und Werdau zur Erarbeitung eines länderübergreifenden Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes (REK) der Städte und Gemeinden Crimmitschau, Meerane, Neukirchen/Pleiße und Werdau in Sachsen sowie der Städte Schmölln und Gößnitz in Thüringen.

Die Städte Crimmitschau, Gößnitz, Meerane, Schmölln und Werdau kooperieren seit 2004 als länderübergreifende kommunale Arbeitsgemeinschaft „terra plisnensis“. Sie gründete sich aus einer informellen Abstimmungsrunde der Ober- /Bürgermeister der fünf Städte, die seit 2001 existierte. Seit 2009 ist die kommunale Arbeitsgemeinschaft „terra plisnensis“ um die Gemeinde Neukirchen/Pleiße erweitert. Ziel es nun, mit dem bewilligten Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzept (REK) die Zusammenarbeit auf eine weitere qualitative Stufe zu stellen. Mit dem REK wird ein systematischeres Entwicklungskonzept als Grundlage weiterer Handlungen konzipiert.

Durch seine Stabilität und Kontinuität ist „terra plisnensis“ länderübergreifend zu einem positiven Beispiel für die wachsende Bedeutung interkommunaler Kooperationen geworden. Für die Zukunft streben die „terra plisnensis“-Kommunen die Verwirklichung von Projekten und Maßnahmen an, die grundsätzlich einer Unterstützung durch die Freistaaten Sachsen und Thüringen zugänglich sind. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Verantwortlichen des Freistaates Sachsen, insbesondere die Landesdirektion Chemnitz, diesen Prozess befürworten und unterstützen“, so Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer in einer ersten Stellungnahme.

Das Städtenetzwerk „terra plisnensis“ befürwortet auch eine weitere Kooperation mit Städten und Gemeinden in der Region, wenn es vor allem darum geht, die regionale wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Die Wirtschaft bildet die Basis für Wachstum und Lebensqualität. Die kommunale Wirtschaftspolitik bestimmt maßgebliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Ökonomie und damit der Arbeitsmärkte. Ziel der Verzahnung ist es, die Regionalentwicklung abgestimmt zu steuern.

Die Gesamtausgaben für das REK „terra plisnensis“ betragen 120.000 Euro. Der Anteil Sachsens liegt bei 96.444,10 Euro; die Fördersumme beträgt 77.155,28 Euro und der Eigenmittelanteil der Kommunen 19.288,82 Euro.

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