Erinnerungstafeln werden angebracht
Die Stadt Meerane erinnert in diesem Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen und Ausstellungen an die Zeit der friedlichen Revolution vor 20 Jahren.
Noch bis zum 14. November 2009 ist die Ausstellung „Botschaftsflüchtlinge auf ihrer Fahrt von Prag nach Hof“ in der Stadtbibliothek, August-Bebel-Straße 49, zu sehen; in der Kirche St. Martin wird bis zum 27. November 2009 die Ausstellung „Zwischen Angst und Aufmüpfigkeit – Friedensgebete, Umweltbewegung, Kirchgemeinde und friedliche Revolution“ (ein Gemeinschaftsprojekt der Kirche St. Martin und der Stadt Meerane) gezeigt.
Die Filmdokumentation „Eingeschlossen und abgeriegelt: Die Grenze durch die DDR“ am 28. Oktober 2009 in der Tännichtschule und die Veranstaltung mit Friedrich Schorlemmer am 12. November 2009 in der Stadthalle zählen ebenfalls dazu.
Am Montag, 9. November 2009, wird die Stadt Meerane Erinnerungstafeln an der Achterbahn und an der Mauer an der August-Bebel-Straße anbringen. An diesen beiden Stellen wurden von Unbekannten bereits im April 1988 Losungen geschrieben bzw. gesprüht.
„Wer sich nicht rührt, spürt die Fesseln nicht! Freiheit“ war am 22. April an der Mauer an der Achterbahn (neben dem Trafohaus) zu lesen, am 9./10. April 1988 die Worte „Freiheit für Andersdenkende“ an der August-Bebel-Straße (gegenüber der Färbergasse).
Die Erinnerungstafel an der August-Bebel-Straße wird am 9. November 2009, 14 Uhr , enthüllt, die Erinnerungstafel an der Achterbahn um 14.30 Uhr.
Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer lädt alle Meeraner Bürgerinnen und Bürger dazu herzlich ein.
Foto: BStU Chemnitz
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