Aktuelles (27.01.2010)
|
Aus dem Stadtrat vom 26. Januar 2010 berichtet Am 26. Januar 2010 traf sich der Meeraner Stadtrat zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2010. Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer begrüßte alle Anwesenden und machte kurz auf die Umgestaltung des Ratssaales im Neuen Rathaus aufmerksam. Zu sehen sind hier jetzt zahlreiche historische Porträts ehemaliger Meeraner Ratsherren, darunter auch der Vater von Carl-Wilhelm Wunderlich und frühere Unternehmer der Stadt. Nach der Einwohnerfragestunde, der Kenntnisgabe der Niederschriften vom 24.11.2009 und 8.12.2009 und der Bekanntgabe der in der nichtöffentlichen Sitzung am 24.11.2009 gefassten Beschlüsse stand die Feststellung der Jahresrechnung 2008 auf der Tagesordnung. Die Prüfungsleistung war an die B & P Wirtschaftsprüfung Dresden vergeben worden, zur Stadtratssitzung wurde dazu Frau Seifert begrüßt. Sie erläuterte die Art der Prüfung und die geprüften Bereiche wie Haushaltssatzung, Jahresrechnung sowie verschiedene einzelne Rechnungen. Bis auf wenige Punkte gab es keine Beanstandungen, fasste Frau Seifert zusammen. Der Prüfungsvermerk wurde uneingeschränkt erteilt und dem Stadtrat empfohlen, die Jahresrechnung in der geprüften Fassung festzustellen. Ebenfalls einstimmig wurde der Änderung der Satzung des Eigenbetriebes Seniora zugestimmt. Nächster Tagesordnungspunkt war die 5. Änderung Bebauungsplan „Gewerbegebiet an der B93“, Auslegungsbeschluss. Weiterhin erfolgten ein Beschluss des Stadtrates zum Wirtschaftsplan 2010 für den Eigenbetrieb „Meeraner Stadttechnik“ und die Bekanntgabe des Beteiligungsberichtes der Stadt Meerane für das Geschäftsjahr 2008 . Für den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Meeraner Stadttechnik gelte die Zielstellung, dass die benötigten Investitionsmittel, ebenso wie beim Eigenbetrieb Seniora, eigenerwirtschaftet werden, erklärte der Bürgermeister dazu. Unter dem letzten Tagesordnungspunkt Bekanntgaben und Anfragen informierte Bürgermeister Professor Dr. Ungerer auch zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2010. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt zwei sogenannte „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die jüdische Familie Wertheim eingebracht. Diese Form des Gedenkens soll in diesem Jahr fortgeführt werden. Geplant sind zwei weitere „Stolpersteine“ für Frieda Blumenthal und die Familie Born. Zum Gedenktag am 27. Januar 2010 wird die Stadt ein Blumengebinde am Grab der Familie Wertheim auf dem Meeraner Friedhof zum Gedenken an alle Opfer niederlegen. |