Meerane wird Venedig des Ostens |
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Projekt Zukunftsregion nimmt Gestalt an Strategie „Gegensteuern“ heißt die Devise des Bürgermeisters von Meerane, Professor Dr. Lothar Ungerer. |
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Meerane wird Gondelstadt und will sich als „Venedig des Ostens“ touristisch neu vermarkten. „Die Venezianer haben die Rialto-Brücke und wir haben die Italienische Treppe“, so der Bürgermeister. „Zur Italienischen Treppe gehört baugeschichtlich eben auch ein Gondelanleger“, ergänzt der für die Bauaufsicht zuständige Referatsleiter Klaus Pietsch. Bislang mussten die Touristen mühsam zu Fuß die Innenstadt erkunden. Das ist jetzt endlich vorbei und die zahlreichen Besucher können sich nun per Gondel die vielen touristischen Attraktionen anschauen. Darüber informierte der Bürgermeister auf einer Pressekonferenz, bei der auch Vertreter einer italienischen Gondel-Firma aus San Luca, die inzwischen die ersten 12 Gondeln ausliefern konnte, anwesend waren sowie Gondel-Ausbilder Luigi Maccabelli. Nachdem die Flutungsphase des Teichplatzes abgeschlossen sowie die Gondel-Erprobungsphase vollzogen werden konnte, kann jetzt mit dem offiziellen Betrieb begonnen werden. Von 12 Gondelieri-Stellen sind bereits 8 besetzt. Interessenten können sich beim Gondel-Referat melden. Voraussetzung für diesen interessanten Job ist das Freischwimmer-Zeugnis sowie das Erlernen und Singen von 2 bis 3 Gondelliedern. Meerane gehört damit zu den Vorreitern einer Zukunftsregion, wo nicht alles den Bach runtergeht, sondern gezielt in Kanäle gelenkt wird. Was andere Kommunen bisher nur in endlosen Stadtratsdebatten erörtert haben, ist nun in Meerane realisiert worden. Die Bürger tragen dieses Konzept mit. Zur offiziellen Eröffnung und Inbetriebnahme am 1. April sollen nun alle Bürger der Stadt Meerane kostenlos in den Genuss des Gondelns kommen können. Außerdem werden Gondeliere aus San Luca ein sehenswertes Wettgondeln rund um den Teichplatz veranstalten. Weitere Überraschungen, die hier noch nicht verraten werden, sind geplant. |
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