Ausstellung in der Stadtbibliothek informiert zum Lärmschutz
Lärm ist inzwischen zu einem nahezu flächendeckenden Umweltproblem geworden. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes sind etwa 13 Millionen Deutsche Geräuschpegeln ausgesetzt, die Gesundheitsrisiken und Schlafstörungen verursachen. Die Ausstellung stellt auf zwölf Tafeln und einem Informationsterminal sehr anschaulich verschiedene Informationen zum Hören, zu verschiedenen Lärmquellen, zu Lärmeinwirkungen und zum Lärmschutz dar. Die interaktive Ausstellung bietet auch akustische Beispiele über Kopfhörer, z.B. wie Menschen mit einem Hörschaden oder Tinnitus Gespräche oder Geräusche wahrnehmen, oder wie sich verschiedene Lärmquellen anhören. Ziel der Ausstellung, so informiert das Umweltreferat der Stadtverwaltung, ist eine Sensibilisierung der Bevölkerung, denn mehr Wissen über Schallbelastung kann helfen, starke Belastungen zu vermeiden oder zu mindern. Ist doch oft der Mensch gleichzeitig Betroffener und Verursacher von Lärmeinwirkungen. Daher werden auch Handlungsfelder für einen aktiven Lärmschutz aufgezeigt und darauf hingewiesen, dass Lärm fast überall und ständig präsent ist. Zu sehen ist die Wanderausstellung zu den Öffnungszeiten der Bibliothek Montag 10 bis 16 Uhr, Dienstag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 18 Uhr, Freitag 10 bis 15 Uhr und Samstag 10 bis 12 Uhr. |
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| Bürgermeister Professor Dr. Ungerer, Erdmute Stäuber (re.) und Angelika Albrecht, Fachbereichsleiterin Kultur, zur Ausstellungseröffnung. |
Die Ausstellung zum Thema Lärmschutz ist für Kinder und Erwachsene interessant. Auf diesem „Wimmelbild“ gibt es für kleine Leute viel zu entdecken. |