Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum Ausstellung mit Werken von Günter Oehlkrug Arbeiten des Meeraners Günter Oehlkrug stehen im Mittelpunkt der derzeitigen Sonderausstellung im Heimatmuseum Meerane im Alten Rathaus am Markt. Der heute 88-Jährige hat als Autodidakt und Hobbykünstler zahllose Werke in seiner Freizeit geschaffen, mit großer Akribie und Liebe zum Detail. In der Ausstellung werden besonders Porträts und Meeraner Stadtansichten gezeigt, aber auch Schnitzarbeiten und kunsthandwerkliche Arbeiten. Bei den Meeraner Bürgerinnen und Bürgern ist Günter Oehlkrug gut bekannt. Zur Ausstellungseröffnung am 26. Februar 2010 konnte Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer daher neben dem Künstler und dessen Familie viele Besucher begrüßen. „So viele Gäste hatten wir zuletzt bei der Eröffnung der Sonderausstellung zu Foto Augsten. Beide verbindet unsere Stadt: Foto Augsten begleitet Meerane mit der Fotografie, Günter Oehlkrug mit seinen Bildern“, sagte Professor Dr. Ungerer. Er wünschte dem Künstler und allen Gästen einen angenehmen Abend und interessante Gespräche, und der Ausstellung viel Erfolg.
Phantasie, Entdeckerfreude und Facettenreichtum kennzeichnen das Leben und das Werk von Günter Oehlkrug, sagte Scherzer und fügte hinzu:„Die Kunst ist für ihn ein ausfüllender Teil eines bewusst wahrgenommenen Lebens.“ Günter Oehlkrug wurde in Meerane geboren, ist hier aufgewachsen und immer bodenständig geblieben. Seit frühester Kindheit hat er sich mit der Malerei beschäftigt, sich die verschiedensten Techniken selbst angeeignet und die großen Meister studiert. „Zu Weihnachten gab es für ihn Skizzenbücher, der Beginn eines langen Lebens als Künstler“, so Scherzer. Nach der Kriegszeit und Gefangenschaft arbeitete Günter Oehlkrug im Meeraner Leuchtenbau als Betriebsmaler, gestaltete dort auch Plakate und Werbung. Mit Schnitzarbeiten hatte er in der Zeit der Gefangenschaft begonnen, damals mit einem einfachen Taschenmesser. Auf eine Arbeit, einen Aschenbecher, machte Reinhard Scherzer besonders aufmerksam. „Habgier – Krieg – Enttäuschung, diese Worte hat Günter Oehlkrug in den Aschenbecher geschnitzt. Sie sind wie eine Mahnung.“ |
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| Günter Oehlkrug mit Tochter Gudrun, Sohn Wolfgang und Enkel Frank Oehlkrug. | Viele Besucher waren zur Eröffnung der Sonderausstellung ins Heimatmuseum gekommen. |
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| Die Sonderausstellung im Meeraner Heimatmuseum zeigt einen Ausschnitt seines künstlerischen Schaffens, darunter Porträts, Tierzeichnungen und Meeraner Stadtansichten. | |