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7 Tage English live in Wales – eine schöne Tradition an der Tännichtschule
Bereits zum 4. Mal ging es am 12. Juni 2010 für 42 Schüler aus den 7. und 8. Klassen der Meeraner Tännichtschule auf eine Sprachreise nach Wales. Über die Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler auf dieser Sprachreise berichten Miriam Reichel und Sophie Eibisch aus der Klasse 7c:
Nach einer 20-stündigen Busfahrt durch die Niederlande, Belgien und Frankreich, wo wir mit der Fähre von Calais nach Dover übersetzten, erreichten wir voller Erwartungen gegen 15 Uhr Swansea. Aufregung stieg in uns auf, als die ersten Gastfamilien unsere Namen aufriefen. Schlagartig hieß es nun „all in English“. Aber die Herzlichkeit und die tolle Gastfreundlichkeit ließen schnell alle Ängste verfliegen. Englisch war auf einmal kein Problem mehr. Bereits am Sonntagabend trafen sich einige von uns am Strand, um die ersten Eindrücke auszutauschen.
Montag früh ging es zum ersten Mal in die Schule. Der Unterricht war mega-cool: „English lessons“ am Meer und mit Einwohnern in der Stadt. Wir erlebten wahre Kommunikation mit den Walisern, die auch wirklich funktionierte. Und man verstand uns! Auch die anschließende Fahrt zum BIG PIT, einem ehemaligen Bergwerk, fanden wir alle sehr interessant und ergreifend. Ehemalige Kumpel fuhren mit uns unter Tage und berichteten über die körperlich schwere Arbeit.
Die folgenden Nachmittage verbrachten wir mit ausgedehnten Strandspaziergängen und einem Stadtbummel. Ein besonderes Erlebnis für uns war die naturbelassene klippen- und felsenreiche Atlantikküste mit ihren langen Sandstränden – und das bei Sonne pur. Ein Traum für uns alle!
Leider verflogen die Tage viel zu schnell. Ein Highlight stand noch an: Stippvisite in London. Während der Fahrt mit dem „London Eye“ (Foto rechts) überzeugten wir uns selbst von den riesigen Ausmaßen dieser Metropole und erblickten das „Houses of Parliament“, „Westminster Abbey“ sowie den „Buckingham Palace“. Alle diese Sehenswürdigkeiten besichtigten wir im Anschluss zu Fuß. Nie hätten wir geglaubt, welche Menschenmassen täglich mit der Londoner U-Bahn fahren müssen.
Natürlich werden wir hierher wieder kommen. Vielleicht im September 2011? London ist ein Muss!
Auf der Rückfahrt waren wir alle sehr erschöpft. Unsere Gastfamilien werden wir sehr vermissen und ebenso die schöne Zeit. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren drei Englischlehrern Frau Hackel, Frau Kästner und Frau Steinbach, die uns diese Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen.
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