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Gedenkfeier an der Merlacher Friedenslinde Anlässlich der feierlichen Rückkehr des Ponitzer Rittergutsbesitzers Wolfgang Conrad von Thumbshirn (1604-1667) von den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück (Westfälischer Friede) zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges wurde am 22. Juli 1650 an der alten Handels- und Fernverkehrsstraße von Leipzig nach Zwickau sowie an der Grenze der Gemeinden und Rittergutsfluren Ponitz, Gößnitz und Hainichen eine junge Linde am „Dreierhäuschen“ gepflanzt. Die Linde wuchs in Laufe der Jahre zu einem gewaltigen Baum heran. 1954 wurde diese zum Naturdenkmal erklärt und erhielt den Namen „Friedenslinde“. Zwei Brände in den Jahren 1975 und 1978 vernichteten das beliebte Naturdenkmal. Heute stehen an dieser Stelle gleich zwei Linden. |