Aktuelles (08.02.2011)

 

Die Visitor-Aktion kommt nach Meerane

Freitag, 11. Februar 2011, 15 Uhr, Kunsthaus am Markt: Start der Visitor-Aktion / Übergabe eines Visitors an Bürgermeister Professor Dr. Ungerer

Das am Bodensee lebende Künstlerpaar Ragnhild Becker und Gunar Seitz wird am Freitag, 11. Februar 2011, mit seiner Visitor-Aktion nach Meerane kommen. Die beiden Künstler werden 50 ihrer Visitor-Figuren aus weißem Alabastergips mit nach Meerane bringen. 
Am Freitag, 15 Uhr, startet die Aktion in der Galerie ART IN im Kunsthaus am Markt. Ragnhild Becker und Gunar Seitz werden hier einen Visitor an Bürgermeister Professor Dr. Ungerer übergeben.

Meerane und Glauchau sind die ersten sächsischen Städte, die die beiden Künstler besuchen. Im vergangenen Jahr waren sie über die Zeitschrift „Kunstquartal“ auf das Kunsthaus und die Galerie ART IN in Meerane aufmerksam geworden, informierte Gunar Seitz.
Zum 10-jährigen Visitor-Jubiläum besuchen Ragnhild Becker und Gunar Seitz im Februar 2011 die Städte Treffurt und Weimar in Thüringen und Meerane und Glauchau in Sachsen.

Visitors sind Gipsfiguren, die einzeln oder in Gruppen die unterschiedlichsten Länder der Erde besuchen, dort aufgestellt werden und wieder weiterreisen. Wer eines der 5 bis 25 cm großen amorphen Kunstobjekte findet, darf es mitnehmen – Mitnehmen ist bei dieser Kunstaktion ausdrücklich erwünscht - und weiter auf Reisen schicken.

Im Juni 2001 hatten Ragnhild Becker und Gunar Seitz ihre „Visitor-Aktion“ in Samnaun in der Schweiz gestartet, über 10.700 Visitors wurden von den beiden in den vergangenen zehn Jahren aufgestellt – in verschiedenen Ländern, in Städten, am Meer, in den Bergen. Die Figuren wurden von Menschen mitgenommen und an einem anderen Ort wieder aufgestellt. Wie, wo und wann die einzelnen Figuren ausgesetzt/aufgestellt werden, bestimmt jeder Aufsteller selbst. Die Figuren können in Form und Farbe verändert werden; eigene Installationen und öffentliche Aktionen sowie Veröffentlichungen in der Presse sind mit den Visitors möglich.
„Jeder Aufstellende gibt seine Figuren frei. Das Weitergeben, das Loslassen vom kleinen Kunstobjekt ist Teil des aktiven Prozesses. Die Objekte selbst haben keine Besitzer, sie entziehen sich dem Kunstmarkt. Die Gipsfiguren sind vergänglich, sie verändern sich im Freien innerhalb kürzester Zeit. Jeder Visitor ist in seiner jeweiligen Situation sich selbst überlassen. Jeder Mensch, der einen Visitor sieht, kann selbst entscheiden, ob er den Visitor belässt, umsetzt oder mitnimmt. Die Aktion ist international und offen. Bislang haben sich mehrere hundert Personen an der Aufstellung und ihrer Dokumentation in Form von Fotos, Beschreibungen, Zeichnungen und Filmen beteiligt. Der südlichste Visitor steht in Port Arthur, Tasmanien (Australien) und der nördlichste in North Pole Alaska. Der erste Meeres-Unterwasser-Visitor befindet sich südlich von Korsika“, wird auf der Homepage www.visitor-aktion.de über die Projektidee informiert.

Auf der Homepage können sich Interessenten ausführlich informieren. Hier sind auch die Aufstellorte der Figuren, die alle nummeriert und an der Unterseite mit einem Etikett mit e-mail-Kontakt und Homepage zur Kunstaktion versehen sind, dokumentiert, die bereits auf allen Kontinenten der Erde stehen. Besonders interessiert sind die Künstler am Fortgang der Aktion und freuen sich über jede Rückmeldung, egal ob es sich um eine "Visitorsichtung"
oder Umstellung oder Mitnahme handelt.

Kontakt:
e-mail: visitor@art-3.info
Internet: www.visitor-aktion.de


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