Aktuelles (01.09.2011)

 

Meeraner Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen setzen Signal für Projekt „Hilfepunkt“

Das Logo ist nicht zu übersehen. Seit einigen Tagen klebt ein großer gelber „Hilfepunkt“ an der Eingangstür der Meeraner Tännichtschule, ebenso am Jugendclub „Beverly Hill's“, am Freizeitzentrum Annaparkhütte und am Jugendcafé „Open House“ und schon seit einigen Wochen am Europäischen Gymnasium Meerane. Weitere „Hilfepunkte“ werden folgen, auch viele Meeraner Unternehmen unterstützen das Projekt bereits oder haben sich angemeldet.
Die Meeraner Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Unternehmen und Händler setzen damit ein Signal für ein Projekt des Jugendamtes des Landkreises Zwickau, Bereich Kinder- und Jugendschutz. Der „Hilfepunkt“ soll den Kindern sagen: „Komm herein, hier bist du sicher, ich kann dir helfen.“

„Kinder sind auf unsere Hilfe angewiesen, sie brauchen verlässliche Ansprechpartner für ihre kleineren und größeren Probleme. Mit einem deutlichen und einheitlichen Aufkleber zeigen die Partner ihre Mitwirkung an dem Projekt und setzen ein klares Zeichen, sich für den Schutz von Kindern einzusetzen und Ansprechpartner und Helfender in allen Situationen zu sein, in denen Kindern etwas auf der Seele brennt“, erklärt Stefanie Fritzsche, die im Jugendamt des Landkreises Ansprechpartner für das Projekt ist. Sie traf sich am 25. August 2011 mit der neuen Schulleiterin der Tännichtschule Helga Szymanowski, Schulsozialarbeiterin Rebecca Klukas, der Fachbereichsleiterin Bildung der Stadtverwaltung Meerane Barbara Schmidt, dem Meeraner Streetworker Enrico Busch, Ute Santos vom Verein Annaparkhütte und Holger Heine vom Jugendcafé "Open House" an der Tännichtschule, um dort gemeinsam den „Hilfepunkt“ anzubringen und die Unterlagen zum Projekt zu überreichen.

Drei Ziele sollen mit diesem Projekt erreicht werden: Entwicklung von Zivilcourage und bürgerschaftlichem Engagement, Unterstützung beim Schutz und der Hilfe für Kinder und das Aufzeigen von „Wegweisern“ zu Hilfeinstanzen und sozialen Einrichtungen.
Für die Tännichtschule und die anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen war es daher keine Frage, dass man das Projekt unterstützt. „Für uns als Schule ist das eine Selbstverständlichkeit, wir unterstützen das Projekt gern“, sagt Schulleiterin Helga Szymanowski, und Rebecca Klukas, die Schulsozialarbeiterin, bekräftigt: „Wichtig ist, dass der Hilfepunkt klebt und gut zu sehen ist.“
Die Vertreter der anderen Einrichtungen bestätigen das: Es ist wichtig, ein optisches Signal für die Kinder zu setzen, das Projekt nach außen sichtbar zu machen, sind sich alle einig.
Wie Stefanie Fritzsche informiert, sind nun in Meerane bereits 15 Hilfepunkte an Einrichtungen, Unternehmen und Geschäften zu sehen, weitere 60 Anmeldungen liegen vor, darunter natürlich auch von der Stadtverwaltung Meerane. „Ich danke Ihnen allen herzlich für die Unterstützung“, sagte sie.

Foto links: Wie viele Meeraner Unternehmen unterstützen auch die Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen das Projekt des Jugendamtes des Landkreises Zwickau und zeigen mit dem Hilfepunkt, dass sie Ansprechpartner für Kinder in Notlagen sind: Barbara Schmidt, Ute Santos, Enrico Busch, Helga Szymanowski, Stefanie Fritzsche, Holger Heine und Rebecca Klukas (v.l.).

 



 

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