Hockey - Nachwuchs Winterzeit heißt Hallenhockzeit „Das Jahr neigt sich dem Ende zu, wieder einmal verging die Feldsaison im Nu!“ Dieser vielsagende Satz bildete den Anfang eines Gedichtes, welches die Meeraner Hockeyspieler vor einigen Jahren selbst geschrieben haben. Und auch in diesem Jahr findet der Anfangsreim wieder einen hohen Aktualitätsbezug. Eine ereignisreiche Feldsaison ging zu Ende und nun werden im Hockeysport wieder die Hallenschuhe geschnürt. Für die Mädchen A hat die Saison bereits begonnen. In ihrem ersten Turnier mussten die Mädels um Trainerin Anja Haase ihr Können innerhalb drei schwerer Partien unter Beweis stellen. Während die Mädchen gegen den Leipziger SC (7:0) und eine Spielgemeinschaft aus dem ATV Leipzig und dem LSC (5:0) sehr druckvoll aufspielten, ein hohes Spieltempo vorlegten und die Partie letztendlich souverän für sich entscheiden konnten, wurde gegen den Freiberger HTC unglücklich mit 1:3 verloren. Die Meeranerinnen haben sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, die Sachsenmeisterschale zu gewinnen, um somit das Ticket für die Ostdeutsche Hallenmeisterschaft zu lösen. Diese findet am 16. und 17. Januar erstmalig in der Meeraner Karl-Heinz-Freiberger-Sporthalle statt. Auch für die A Knaben ist die Hallensaison bereits in vollem Gange. Nach einem erfolgreichen Vorbereitungsturnier startete das Team um Coach Bernd Lange am 21. November 2009 in die Sachsenmeisterschaft. In der Landeshauptstadt Dresden mussten sich die Jungs zuerst gegen den Gastgeber beweisen und konnten einen ungefährdeten 3:0 Sieg einfahren. Die zweite Begegnung gegen den altbekannten und stark einzuschätzenden Köthener SC endete mit einem nervenaufreibenden 1:1 Unentschieden. Nun galt es im letzten Spiel die bis dahin ungeschlagene Mannschaft des ATV Leipzig zu bezwingen. Diese Mission scheiterte jedoch und Motor musste sich mit 0:1 geschlagen geben. Trotz der Niederlage ist Bernd Lange zufrieden mit der Leistung seiner Jungs und hebt insbesondere das taktisch kluge Spiel der Mannschaft hervor, welches es dem ATV erschwerte, seine individuellen, technischen Versiertheiten auszuspielen. Tina Götz |