Kistler Gruppe stellt globale Klimastrategie vor

Rolf Sonderegger, CEO der Kistler Gruppe. Bild: Kistler Gruppe

Vom Messwert zum Mehrwert: Die Kistler Gruppe stellt im Rahmen des ersten Nachhaltigkeitsberichts ihre globale Klimastrategie vor und präsentiert Zahlen und Fakten zum Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen. Ein erster Erfolg hinsichtlich der gesteckten Klimaziele ist die Reduktion um 880 Tonnen CO2 durch die vollständige Umstellung auf Grünstrom an den sechs größten deutschen Standorten. Zudem informiert Kistler über weitere geplante Maßnahmen und Projekte: So will das Unternehmen mit der Initiative „Cut the Carbon” bis 2025 die CO2-Emissionen weltweit um etwa die Hälfte senken – und strebt bis 2030 die CO2-Neutralität der gesamten Kistler Gruppe in Scope 1 und 2 des Greenhouse Gas Protocol an.

Es sind ambitionierte Vorhaben, die Rolf Sonderegger, CEO der Kistler Gruppe, und Franziska Kunz, Sustainability & CSR-Managerin und gleichzeitig Standortleiterin in Meerane, im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Kistler Gruppe für 2021/2022 vorstellen. Aufgegliedert nach den Bereichen Soziales, Umwelt und Governance bietet der Bericht Informationen zum bisherigen Engagement und den Fortschritten und zeigt den Weg des Unternehmens zur geplanten globalen CO2-Neutralität im Jahr 2030 auf. „Mit unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht stellen wir unter Beweis, dass Nachhaltigkeit messbar ist – und wir uns unserer Verantwortung nicht nur bewusst sind, sondern auch aktiv an nachvollziehbaren und verlässlichen Zielen arbeiten“, erklärt CEO Rolf Sonderegger.

So sollen im Rahmen des Projekts „Cut the Carbon“ bis 2025 die sechs größten deutschen Produktionsstandorte CO2-neutral in den Kategorien 1 und 2 gemäß des Greenhouse Gas Protocols aufgestellt sein. Dieses Ziel will Kistler vor allem durch eine optimierte Wärme- und Energienutzung, den Einkauf von Grünstrom sowie den Ausbau der E-Mobilität im Unternehmen erreichen.

Fokus auf größte Emissionsbereiche Strom und Mobilität

Mit 36 beziehungsweise 38 Prozent stellen Elektrizität und Mobilität die größten Emittenten des Unternehmens dar. Folgerichtig konzentrieren sich die Kernmaßnahmen auf diese Bereiche. Erste Meilensteine sind schon erreicht: Alle sechs deutschen Produktionsstandorte nutzen ausschließlich Grünstrom, bis Ende 2023 sollen auch die verbleibenden deutschen Standorte sowie die Niederlassungen in der Schweiz, China, Japan, USA und Slowakei auf Strom aus erneuerbaren Quellen umstellen. Damit reduziert Kistler seine Emissionen voraussichtlich um bis zu 1.300 Tonnen CO2 pro Jahr. Auch mit Projekten wie der Installation einer Photovoltaikanlage am Standort Straubenhardt in Deutschland und dem Umzug des IT-Standorts in Bratislava in das grünste Gebäude der Slowakei minimiert Kistler weiter seinen ökologischen Fußabdruck.

Im Bereich Mobilität stellt Kistler die Pool- und Dienstfahrzeugflotte schrittweise auf Modelle mit Elektroantrieb um und treibt gleichzeitig den Ausbau von Ladesäulen an Standorten in Deutschland und der Schweiz voran. Hinzu kommen Angebote wie das Leasing von E-Bikes für Mitarbeitende.

Franziska Kunz, Sustainability & CSR-Managerin der Kistler Gruppe sowie Standortleiterin in Meerane. Bild: Kistler Gruppe

Beteiligung und Weiterbildung der Mitarbeitenden

Auch in anderen Bereichen bindet Kistler seine Mitarbeitenden aktiv in das Nachhaltigkeitsengagement ein: Bei der „Cut the Carbon Challenge“ sind alle Mitarbeitenden in Deutschland aufgerufen, ihre Ideen, wie Kistler weiter Emissionen reduzieren kann, einzureichen. Eine Jury bewertet diese und zeichnet noch Ende 2022 die besten Vorschläge aus.

Im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit setzt Kistler zusätzlich auf die Weiterbildung der Mitarbeitenden. Mit digitalen Lernangeboten werden Werte wie Diversität, Gleichberechtigung und Toleranz gefördert. „Nur wenn wir die Nachhaltigkeit als Ganzes verstehen und uns in allen Bereichen engagieren, können wir unsere Ziele erreichen“, sagt Franziska Kunz, Sustainability & CSR-Managerin.

Sie wollen bis 2025 die Produktion an allen deutschen Standorten CO2-neutral gestalten: Das Projektteam „Cut the Carbon“, geleitet von CEO Rolf Sonderegger (3.v.r.) und Franziska Kunz (Sustainability & CSR-Managerin, 3.v.l.). Bild: Kistler Gruppe

 

Quelle: Pressemitteilung Kistler Gruppe